Kai Becker

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Grundlegende Computertechniken für Übersetzer

 

Noch vor einem guten Jahrzehnt war selbst die Erledigung vergleichsweise einfacher Computerarbeiten ohne ein gewisses Mindestmaß an EDV-Kenntnissen nahezu unmöglich. Mit den immer einfacher zu bedienenden Betriebssystemen und Anwendungen der letzten Jahre hat sich die Situation weitgehend geändert, so dass mittlerweile eine paradoxe Entwicklung zu beobachten ist: Immer mehr Benutzer besitzen immer leistungsfähigere Hard- und Software, sind jedoch immer weniger in der Lage, deren Potential auch nur annähernd auszuschöpfen. Die Benutzerfreundlichkeit aktueller Computerlösungen scheint also einen Haken zu haben: Dem niedrigschwelligen Einstieg in die EDV, der heutzutage zwar jedem Neuling ermöglicht, ohne weiteres einen Brief zu Papier zu bringen, steht ein den meisten Anwendern unzugängliches, umfangreiches "Geheimwissen" über die Techniken gegenüber, die aber erst den eigentlichen Unterschied zwischen einer elektrischen Schreibmaschine und einem hochkarätigen Textverarbeitungsprogramm ausmachen.

 

Vor diesem Hintergrund wendet sich der Kurs an ÜbersetzerstudentInnen, die die unter dem Desktop schlummernden Fähigkeiten ihres Computers für Studium und Berufsalltag erschließen wollen. In realitätsnahen Übungen behandelt er den effektiven Einsatz der verfügbaren elektronischen Mittel, insbesondere der auf jedem Computer vorhandenen Standardanwendungen sowie der speziell für Übersetzer bedeutsamen Internetressourcen. Die vermittelten Techniken und Kenntnisse sollen zum selbständigen, weiter führenden kreativen Gebrauch des eigenen Computers befähigen und sind Voraussetzung für die Teilnahme an den Kursen CAT II: Translation-Memory-Systeme und CAT III: Einführung in die Web- und Softwarelokalisierung.